Die letzten zwei Jahrzehnte des 18. Jahrhunderts waren eine spannende Zeit. Grosse Umbrüche kündigten sich an - in Europa, aber auch in Zürich und sogar im abgelegenen Sihltal.
Dort wächst in einer ärmlichen Umgebung Sophie, die jüngste Tochter der
Familie Hotz auf. Das schüchterne Kind, das anfangs wenig Anerkennung findet, entwickelt sich zu einem unvoreingenommenen, gewitzten Mädchen, das in verschiedenen sozialen Schichten zurechtkommt.
Durch Sophies Augen lernen wir das Leben und die Verhältnisse in den letzten Jahren vor der französischen Revolution kennen - im engen Sihltal, aber zunehmend auch in der Region und in der Stadt Zürich. Sie macht
ihre ersten Schulerfahrungen und kommt in Kontakt mit der Familie des Sihlherrn, Malers und Dichters Salomon Gessner. 
Das Kind, das zuvor nur ihre Sihl und die Natur des Albiswalds kannte, begegnet nun der Kunst und erlebt nun das Spannungsfeld zwischen den Klassen der Gesellschaft, zwischen Stadt und Land und bald auch zwischen den Konfessionen.
Mit jedem Band wächst Sophies Welt. 

Viele Figuren (Salomon Gessner, Judith Heidegger usw.) sind historisch. Die Hintergründe sind gründlich recherchiert. 
Angelehnt an die Arbeitsweise Gessners entstanden mit den Kapiteln auch Illustrationen und Vignetten.

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